Hallo, die Saison hat mit dem ersten offiziellen Trainingslager in Mallorca angefangen. Das lief für mich nicht so gut. Ich hatte von Tag eins bis zum Ende Knieschmerzen und konnte gar kein Rad fahren.
Das war nicht der Traumeinstieg. Aber jetzt bin ich fünfter in der Weltrangliste, ich denke, das hört sich gut an. Zum ganz großen Sieg hat es bis jetzt noch nicht gereicht, aber ich habe gezeigt, dass ich vorne mitfahren kann. Das lässt hoffen. Die Stimmung im Team ist super. Ich fühl mich dort super wohl. Ich denke das ist ganz wichtig. Man ist ja 200 bis teilweise 250 Tage im Jahr unterwegs. Man ist zusammen auf dem Zimmer, verbringt den ganzen Tag zusammen und wenn man sich dort nicht verstehen würde, wären keine idealen Rahmenbedingungen. Das ist bei uns nicht so. Es macht richtig Spaß, man freut sich, wenn man zusammen auf die Rennen fährt und das trägt natürlich auch zum Erfolg bei. Auf den Rennen haben wir immer Doppelzimmer. Mit wem ich mir eins teile ist ganz unterschiedlich. Das hängt davon ab, welche Fahrer mit auf dem Rennen sind. Feste Zimmerpartner gibt es nicht. Die letzte Zeit war ich oft mit Matthias Kessler auf einem Zimmer. Das war immer recht lustig. Wir waren für drei Rennen acht Tage lang in Belgien. Meistens waren wir zu fünft. Acht Tage in Belgien ist kein Traum, aber die Zeit ging ganz gut rum. Wir hatten viel Spaß und das ist sehr wichtig. Wenn wir an einem Nachmittag weniger zutun hatten, haben wir uns untereinander beschäftigt und viel Spaß gehabt.
Bis demnächst!
|