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Fuldaer Zeitung vom 25. April |
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Die Flucht zum T-Mobile-Team hat sich für Patrik Sinkewitz mehr als gelohnt. Nach seinem unschönen Abgang vom Quickstep-Team hat sich der 25 Jahre alte Künzeller innerhalb weniger Monate in der Weltspitze etabliert. Spätestens mit seinem vierten Platz beim Rad-Klassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich hat sich die deutsche Nachwuchshoffnung einen Namen gemacht.
Fuldaer Zeitung: Sinkewitz vor großer Zukunft Die Flucht zum T-Mobile-Team hat sich für Patrik Sinkewitz mehr als gelohnt. Nach seinem unschönen Abgang vom Quickstep-Team hat sich der 25 Jahre alte Künzeller innerhalb weniger Monate in der Weltspitze etabliert. Spätestens mit seinem vierten Platz beim Rad-Klassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich hat sich die deutsche Nachwuchshoffnung einen Namen gemacht. „Die guten Platzierungen sind der Lohn meiner harten Arbeit. Ich habe im Frühjahr ordentlich trainiert, also war auch damit zu rechnen, dass ich vorne dabei bin. Ärgerlich ist nur, dass es nicht wenigstens zu Platz drei gereicht hat. Ich war vielleicht der Stärkste im Feld“, sagt Sinkewitz, der zuvor fünfte Plätze beim Amstel Gold Race und beim Flèche Wallonne belegt hatte, mit viel Selbstbewusstsein. Das ist ihm zum Schluss bei seinem alten Team fast abhanden gekommen, als er sich einen Kleinkrieg mit Teamchef Patrick Lefevere geliefert hatte. Das Kapitel Quickstep ist für Sinkewitz inzwischen abgehakt, stattdessen fühlt er sich „super wohl“ bei T-Mobile. „Es macht riesigen Spaß, hier zu fahren. Wie wir uns gegenseitig motivieren, ist einfach toll“, sagt der Deutschland-Tour-Gewinner von 2004 und versteht die Vorurteile nicht, wonach sich junge Fahrer im Magenta-Dress nicht weiterentwickeln könnten: „Ich glaube, da machen es sich einige Fahrer recht einfach und nutzen dies als Ausrede.“ Seinen nächsten Start plant Sinkewitz am 1. Mai bei „Rund um den Henninger Turm“. Das Fernziel bleibt allerdings die Tour-Teilnahme, wo der Youngster Teamkapitän Jan Ullrich unterstützen will: „Ich weiß, dass ich im engeren Kader von zwölf Fahrern bin, aber nur neun können fahren. Das will ich unbedingt schaffen.“ T-Mobile-Teamchef Olaf Ludwig traut ihm einiges zu: „Er kann bei den großen Rundfahrten noch zulegen und ein ganz Großer werden.“
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