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Frankfurter Rundschau im April |
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Lüttich Patrik Sinkewitz hat den ersten großen Saisonsieg für T-Mobile knapp verpasst: Nach 260 Kilometern sprang im Ziel der 92. Auflage von Lüttich - Bastogne - Lüttich in einem überaus spannenden Finale allerdings nur Rang vier für den Künzeller heraus.
Die Rundschau schreibt:
Sinkewitz greift an, geht aber leer aus
Lüttich Patrik Sinkewitz hat den ersten großen Saisonsieg für T-Mobile knapp verpasst: Nach 260 Kilometern sprang im Ziel der 92. Auflage von Lüttich - Bastogne - Lüttich in einem überaus spannenden Finale allerdings nur Rang vier für den Künzeller heraus. Der Spanier Alejandro Valverde war am Sonntag beim ältesten Rad-Klassiker der große Sieger vor den Italienern Paolo Bettini und Damiano Cunego. Valverde, am vergangenen Mittwoch bereits Gewinner des Flèche Wallonne, ließ der Konkurrenz auf dem Schlussanstieg nach Ans keine Chance. Eine acht Fahrer starke Spitzengruppe machte den Sieg auf den letzten beiden Kilometern, auf denen Sinkewitz zweimal angriff, unter sich aus.
"Ich habe am letzten Berg gesehen, dass ich der Stärkste war, deshalb habe ich angegriffen, weil ich auch wusste, dass ich im Spurt gegen Valverde keine Chance gehabt hätte. Leider hat es nicht geklappt. Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, auch weil mir dann noch das Podium durch die Lappen ging. Vielleicht klappt es jetzt nächste Woche am Henninger Turm in Frankfurt", sagte Sinkewitz, der beim Amstel Gold Race und beim Flèche jeweils Rang fünf belegt hatte und durch seinen neuerlichen Beweis der Stärke seinem Wunsch, ins T-Mobile-Tour-Team zu rücken, einen großen Schritt näher gekommen ist.
Besonders aktiv hatten sich vorher der Vorjahreszweite Jens Voigt von CSC und Steffen Wesemann von T-Mobile gezeigt. Beide gehörten nach 63 Kilometern zu einer 26-köpfigen Ausreißer-Gruppe. Wesemann, beim Amstel Gold Race Zweiter, strampelte verzweifelt um den ersten großen Saisonerfolg für sein Team. 88 Kilometer vor dem Ziel versuchte es der 35-Jährige auf eigene Faust und setzte sich allein aus der Spitzengruppe ab. 15 Kilometer später hatte der Schweizer Staatsbürger aus Wolmirstedt sogar 1:10 Minuten Vorsprung. Aber aller Mut nützte nichts. 51 Kilometer vor dem Ziel war Wesemanns Attacke beendet
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