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12.07.07 - Pozzato am schnellsten – Patrik rückt auf Rang 43 nach vorne |
Der Italiener Filippo Pozzato hat die fünfte Etappe der Frankreich-Rundfahrt für sich entschieden.
Nach selektiven 182 Kilometern durchs Morvan-Mittelgebirge nach Autun siegte der Liquigas-Profi im Sprint einer großen Spitzengruppe. Zweiter in Zentralfrankreich wurde Ex-Weltmeister Oscar Freire (Rabobank) aus Spanien vor dem Italiener Daniele Bennati (Lampre). Der 25-jährige Pozzato feierte nach 2004 seinen zweiten Tour-Tagessieg. T-Mobile-Profi Kim Kirchen aus Luxemburg sprintete auf Platz vier vor Erik Zabel (Milram). "Nachdem Mark Cavendish und ich zuletzt immer den falschen Zug im Sprint erwischt haben, war das Streckenprofil im heutigen Finale zu schwer für uns beide. Dafür hat sich Kim gezeigt und mit einer guten Platzierung seine starke Form demonstriert", erklärte T-Mobile-Profi Bernhard Eisel. Patrik kam ebenfalls mit der ersten Gruppe als 44. ins Ziel.
Die Gesamtführung verteidigte Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara (12./CSC) aus der Schweiz mit beeindruckender Tempohärte auf schwerem Terrain. "Heute haben wir das Gelbe Trikot dank der Tempoarbeit von Liquigas verteidigt. Die Jungs haben den Etappensieg verdient", sagte Cancellara. Auf Rang zwei folgt Astana-Profi Andreas Klöden (+0:33 Min.), der nach dem Rennen mit Verdacht auf Steißbeinfraktur im Krankenhaus geröntgt wurde. Sein Teamkollege Alexander Vinokourov büßte nach einem Sturz rund 90 Sekunden ein und belegt nur noch Platz 81 (+2:10). T-Mobile-Kapitän Michael Rogers rangiert 57 Sekunden zurück auf Platz 17. Linus Gerdemann (Tages-17.) rundete als bester Jungprofi des Tages das gute T-Mobile-Ergebnis ab, ist nun Fünfter beim Kampf um das weiße Trikot und Gesamt-20. (+0:58). Das gepunktete Bergtrikot übernahm der Franzose Sylvain Chavanel (Cofidis), Zabel eroberte das grüne Punktetrikot mit 102 Zählern vor Tom Boonen (98). Patrik machte in der Gesamtwertung einen Sprung nach vorne und ist jetzt 43. – weiter mit einem Rückstand von 74 Sekunden. Am Freitag, dem 13. Juli, haben vorerst zum letzten Mal die Sprinter das Wort: Die 6. Etappe verläuft in Richtung Alpen über weitgehend flaches Terrain, bevor am Wochenende die ersten von drei schweren Bergetappen - unterbrochen vom ersten Ruhetag - anstehen. |