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17.06.07 – Patrik im Hauptfeld – Zabel gewinnt
 Erik Zabel hat die zweite Etappe der Tour de Suisse gewonnen. Nach knapp 160 Kilometen zwischen Olten und Luzern siegte der Milram-Profi im Massensprint. Knapper Zweiter wurde der Italiener Daniele Bennati (Lampre). Sprint-Star-Robbie McEwen (6.) verpasste ebenso wie sein australischer Landsmann Stuart O'Grady (CSC) als Vierter einen Podestplatz. Patrik kam mit dem Hauptfeld ins Ziel.
Die Gesamtführung verteidigte der Prolog-Sieger, Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara (CSC) aus der Schweiz, der überraschend auf Platz drei sprintete. Bester T-Mobile-Profi des Tages war Marcus Burghardt auf Platz acht.  „Wir haben einige starke Fahrer hier. Deshalb ist unser Team sehr konkurrenzfähig und schwer auszurechnen“, erklärte T-Mobile-Kapitän Michael Rogers, der im Hauptfeld unmittelbar dahinter das Ziel erreichte.
In der letzten Kurve stürzten mehrere Profis um den Schweizer Straßenmeister Gregory Rast und zwei Gerolsteiner-Profis an einer schlecht gesicherten Verkehrsinsel schwer. Nur noch eine kleine Kopfgruppe um Cancellara in Gelb und Zabel machte den Sieg unter sich aus. "Ich bin in der Kurve auch gerutscht. Das Problem war die Verkehrsinsel in der Mitte der Straße, dadurch musste man das Rad extrem herumziehen", berichtete Zabel. "Die Zielgerade war nicht gerade einfach. Überhaupt war der letzte Teil der Strecke sehr anspruchsvoll."
Anspruchsvoll geht es auch weiter: Am Montag folgt die erste Bergetappe der weltweit viertgrößten Landesrundfahrt: Von Brunnen führen knapp 230 km nach Nauders in Österreich. Während des längsten Abschnitts sind mit Sattel, Kerenzerberg, Wolfgangpass, Flüelapass und der Norbertshöhe (Kat. 3) kurz vor dem Ziel fünf Steigungen zu bewältigen. Rund 50 km vor der ersten Bergankunft der Tour de Suisse ist der höchste Punkt des Tages zu überqueren. Der Anstieg am Flügelpass in 2.383 m Höhe ist dabei in die höchste Kategorie HC eingestuft. Der Sportliche Leiter des T-Mobile Team, Brian Holm, sieht seine Mannschaft breit aufgestellt: "Wir werden einige Tage abwarten und schauen, wer von uns gute Beine hat. Neben Patrik und Kim Kirchen erwarten wir natürlich vor allem von Michael Rogers etwas."