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29.05.07 - Patrik startet bei der Bayern-Rundfahrt
Patrik startet in dieser Woche bei der morgen beginnenden Bayern-Rundfahrt. Eine Mischung aus jungen und erfahrenen deutschen Radprofis schickt das T-Mobile Team ins Rennen, das bis Sonntag dauert. Ohne festgelegte Kapitänsrolle haben alle sieben Fahrer des Bonner Radrennstalls die Möglichkeit, sich beim fünftägigen Wettkampf (UCI-Kategorie 2.HC) mit einer offensiven Fahrweise in Szene zu setzen.
Nach einer erfolgreichen Frühjahrsklassiker-Saison und anschließender Wettkampfpause kehren Patrik und  Gent-Wevelgem-Sieger Marcus Burghardt in Süddeutschland ins Renngeschehen zurück. Für den Wittenberger Bert Grabsch steht ebenfalls die erste Rundfahrt nach einer Rennpause an.
Anderthalb Wochen nach seinem Gesamtsieg bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt will U23-Weltmeister Gerald Ciolek in Bayern auf Etappenjagd gehen. Besonders motiviert sind die beiden Routiniers Andreas Klier und André Korff. Der gebürtige Münchner Klier und Korff, der im fränkischen Forchheim wohnt, wollen sich vor heimischem Publikum von ihrer besten Seite zeigen.
„Das Gesamtklassement hat nicht oberste Priorität. Burghardt, Sinkewitz und Grabsch bauen nach den Frühjahrsrennen gerade ihre Form neu auf“, betont der Sportliche Leiter Jan Schaffrath und ergänzt: "Sollte sich aber eine gute Konstellation ergeben, werden wir die Chance natürlich nutzen“. Und Patrik fügt hinzu: „Für mich selbst spielt die Gesamtwertung in dieser Woche keine große Rolle, ein Etappensieg wäre aber schon nicht schlecht“.   
Der Erfurter Stephan Schreck komplettiert den Kader des Bonner Teams bei der 765 km langen Schleife durch den Freistaat. Bei der Rheinland-Pfalz nach langer Verletzungspause erfolgreich ins Renngeschehen zurückkehrt, soll der 28-Jährige nun einen weiteren Schritt nach vorn machen.
Insgesamt 18 Rennställe mit 126 Rennfahrern haben bei der Bayern-Rundfahrt gemeldet. Neben dem T-Mobile Team sind in Astana, CSC, Gerolsteiner und Milram weitere vier ProTour-Mannschaften vertreten. Zudem stehen in Wiesenhof-Felt, Lamonta, Regiostrom-Senges und Heinz von Heiden vier deutsche Teams der zweiten und dritten Kategorie bereit, die sich ebenfalls hoch motiviert vor heimischem Publikum zeigen wollen. Bereits zum Auftakt steht das längste Teilstück über 211,1 km von Garmisch-Partenkirchen nach Gundelfingen an. Aus den bayerischen Alpen heraus führt der Kurs in den folgenden Tagen nordwärts durch Schwaben bis ins fränkische Fürth.
Dem 24 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Rothenburg ob der Tauber (4. Etappe) könnte dabei eine besondere Stellung zukommen. Ohne anspruchsvolle Bergetappen haben tempofeste "Roller" auf dem welligen Terrain die besten Chancen auf den Gesamtsieg.
Spannung verspricht das Finale nach Fürth: Zweimal muss das Peloton auf der Schlussetappe in Cadolzburg eine 18 Prozent steile Rampe hinaufklettern und kämpft dabei um die letzten Punkte des Bergtrikots, das nach insgesamt neun Bergwertungen feststeht.