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22.04.07 - Schumacher siegt beim Amstel Gold Race – Patrik auf Rang 49
Stefan Schumacher hat die 42. Auflage des Amstel Gold Race in den Niederlanden gewonnen. Nach 253 KIlometer zwischen Maastricht und Valkenburg setzte sich der Gerolsteiner-Profi im Alleingang durch. Zweiter auf dem Cauberg wurde sein Teamkollege Davide Rebellin aus Italien vor seinem Landsmann Danilo di Luca (Liquigas) und Astana-Zugang Matthias Kessler. Patrik belegte Rang 49.
'Lokalmatador' Michael Boogerd (Rabobank) blieb am Ende Rang fünf vor dem Spanier Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne) und Weltmeister Paolo Bettini (Quick Step) aus Italien. Das T-Mobile Team erreichte das Ziel in den weiteren Verfolgergruppen, der Luxemburger Kim Kirchen wurde 14.
"Wir hatten heute leider nicht die guten Beine, die man bei dieser starken Konkurrenz braucht. Wir haben gekämpft, aber die Spitzengruppe war zu schnell für uns", erklärte Tristan Hoffman, der den Bonner Rennstall in seinem Heimatland als Sportlicher Leiter betreute.
Jens Voigt machte unterdessen seinem Ruf als "Ausreißer-König" wieder alle Ehre und eilte dem geschlossenen Feld davon. In seinem Schlepptau: Wiesenhof-Zugang Steffen Wesemann und Daniele Righi (Lampre). Das Trio hielt sich kurzzeitig vor dem Peloton, in dem nun auch das T-Mobile Team die Initiative übernahm: Patrik drückte mit der Hilfe seiner Teamkollegen Marcus Burghardt und Michael Barry aus Kanada aufs Tempo. Mit Erfolg: Am Guperberg, dem sechstletzten Anstieg des Tages, schlossen nahezu alle Favoriten wieder auf. Die Kräfte der Magenta-Mannschaft waren damit aber offensichtlich verbraucht.
Hoffman: "Als die Gruppe weg war, konnten wir taktisch nicht viel machen. Wir hatten nur noch drei Fahrer vorne im Feld. Wir hatten gehofft, dass wir Patrik und Kim Kirchen noch nach vorne fahren können. Aber das war auf diesem schweren Kurs nicht mehr möglich."
Die nächste Attacke lancierte Stefan Schumacher (Gerolsteiner) am Eyserbosweg - sein Teamkollege Rebellin, Bettini, Boogerd und Astana-Zugang Matthias Kessler reagierten prompt und schlossen zum Mann in Cyanblau auf. Taktischer Vorteil für Gerolsteiner: Danilo di Luca (Liquigas) schloss mit Fabian Wegmann am Hinterrad die Lücke zur Spitze. Diese sieben Fahrer jagten allen voran über die bis zu 20 Prozent steile Rampe am Keutenberg.
Fast eine Minute Vorsprung vor dem langgezogenen Peloton auf den letzten Kilometern bedeute die Vorentscheidung zu Gunsten der Spitzengruppe. Am finalen Anstieg am Cauberg erlebten die Tausende von Fans den Kampf um den Prestige-Sieg, den die sieben Spitzenfahrer unter sich ausmachten. Erneut war es Schumacher, der den Anfang machte - und für das Ende der Angriffe sorgte: Bei seinem „taktischen“ Antritt für Kapitän Rebellin wollte keiner der Übrigen seine Körner verpulvern. Wie so oft genügte der Moment des Zauderns dem aktiven Fahrer zum erfolgreichen Abschluss des Alleingangs.
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Das Ergebnis:
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1 Stefan Schumacher (Ger) Gerolsteiner                 6.11.49
2 Davide Rebellin (Ita) Gerolsteiner                              0.21
3 Danilo Di Luca (Ita) Liquigas                                      0.22
4 Matthias Kessler (Ger) Astana                                   0.23
5 Michael Boogerd (Ned) Rabobank                             0.24
6 Alejandro Valverde (Spa) Caisse d'Epargne              0.27
7 Paolo Bettini (Ita) Quickstep-Innergetic                            
8 Oscar Freire (Spa) Rabobank                                    1.07
9 Riccardo Riccò (Ita) Saunier Duval-Prodir                          
10 Fränk Schleck (Lux) Team CSC                                      
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14 Kim Kirchen (Lux) T-Mobile                                      1.12
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49 Patrik Sinkewitz (Ger) T-Mobile                                2.29
50 Andreas Klier (Ger) T-Mobile                                       
51 Michael Rogers (Aus) T-Mobile