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14.03.07 - Patrik weiter 19 Sekunden zurück – Kolobnev siegt
Patrik Sinkewitz liegt auch nach der dritten Etappe der Fernfahrt Paris – Nizza gut im Rennen – in der Gesamtwertung belegt er mit 19 Sekunden Rang 24. Nach zwei Massenankünften in den Vortagen hat sich derweil der Russe Alexander Kolobnev erfolgreich gegen den Druck der Sprinterteams im Hauptfeld gewehrt: Der CSC-Zugang gewann den dritten Abschnitt im Alleingang.
Nach 215,5 km von Limoges nach Maurs setzte sich der Belgier Tom Boonen (Quick Step) zwölf Sekunden später im Sprint um Platz zwei gegen den Italiener Daniele Bennati (Lampre) durch. Beim längsten Abschnitt der "Fahrt zur Sonne" erreichten Jacob Piil und Michael Barry als 19. und 22. die besten Resultate für das T-Mobile Team.
Zur Halbzeit des ProTour-Auftakts behält der Italiener Franco Pellizotti das Gelbe Trikot, das er am Dienstag mit seinem Tagessieg von David Millar (Saunier Duval), der nun Dritter (+0:06 Min.) ist, übernommen hatte. Dazwischen liegt aufgrund der gewonnenen Zeitgutschriften Daniele Bennati (+0:02). Bester Magenta-Akteur im Gesamtklassement bleibt Patrik.
"Es hat wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Kolobnev nach so einer langen Flucht durchkommt - ich jedenfalls nicht", zollte der Däne Brian Holm, der die Magenta-Equipe gemeinsam mit Allan Peiper in Frankreich als Sportlicher Leiter betreut, dem Tagessieger seinen Respekt. Kolobnev hatte mit drei weiteren Fahrern bereits nach zwei Kilometern das Weite gesucht.
Für die Organisatoren entwickelt sich das erste bedeutende Etappenrennen des Jahres immer mehr zum Zuschauermagneten. Bei abermals tollen Bedingungen mit viel Sonnenschein ging es zum dritten Mal nacheinander im Finale ganz eng zu. Eine Minute Vorsprung nahmen die Vier auf die abschließenden 15 km mit. Während sich Kolobnev anschließend ein Herz fasste und mit einem kräftigen Antritt auf und davon fuhr, wurden seine drei Begleiter alsbald vom Peloton "geschluckt". Doch die Mühe des 25-Jährigen wurde belohnt. "Das ist ein großer Sieg für mich. Zunächst lief es im Quartett rund, dann habe ich es auf eigene Faust probiert", staunte Kolobnev über seinen Coup.
Am Donnerstag müssen alle Fahrer bei Kräften sein. Wenn es bei der vierten Etappe zwischen Maurs und Mende (169,5 km) hinauf zur Bergankunft in 1055 Metern Höhe geht, kann sich niemand mehr in der Anonymität des Pelotons verstecken.  Holm: "Morgen wird es zum ersten Mal im Hinblick auf die Gesamtwertung interessant werden. Ich denke, dass Patrik einiges zeigen kann“.