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09.01.07 - Fitness mit den Trainern der Fußball-Nationalmannschaft
Patrik befindet sich jetzt im T-Mobile-Trainingslager auf Mallorca. Nachdem er in der letzten Woche noch alleine seine Runden über die spanische Insel drehte, herrscht seit Dienstagmorgen rege Betriebsamkeit im Hinterhof des Clubs Robinson auf Mallorca:  Mechaniker feilen an Rennmaschinen, Sportliche Leiter präparieren Teamfahrzeuge, Pfleger bereiten Lunchpakete vor, Fahrer zupfen an ihrer Rennkleidung. Die erste Ausfahrt der T-Mobile-Profis steht an - beim traditionellen Trainingslager auf der Baleareninsel.
Am Montag waren Renntrikot und -hose bei vielen Fahrern noch im Schrank geblieben. Stattdessen hatte die Teamleitung um Manager Bob Stapleton und Sportdirektor Rolf Aldag die 29 Fahrer zu ersten Gesprächen und Tests gebeten. Ein Ernährungsworkshop, medizinische Leistungstests sowie die Einkleidung standen auf dem Programm.
Am Abend begrüßten Aldag und Stapleton die Profis offiziell. "Das Radfahren und die Vorbereitung auf die anstehende Saison stehen hier natürlich im Vordergrund", sagte Aldag, der aber auch auf Termine ohne Rad hinwies. So trifft das Team in Gymnastikstunden auf jene Trainer, die bereits die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM 2006 in Deutschland fit gemacht hatten: Darcy Norman und Scott Williams, die für die Unternehmen "Athletes' Performance" und "Tahoe Center for Health and Sports Performance" tätig sind.
“Unser Ziel ist es, hier auf Mallorca die Basis für eine erfolgreiche Saison zu legen", sagte Bob Stapleton. “Wir wollen das Trainingslager in Wettkampfform verlassen.” Die zusätzlichen Trainingseinheiten abseits der Straße mache die Fahrer schneller, härter und besser, so Stapleton.
Trainer Sebastian Weber gab unterdessen eine kurze Einführung in das Thema "Trainingsmethodik". Jeder Fahrer erhält abends einen Trainingsplan, nach dem er am Tag darauf trainieren soll. Darin enthalten sind konkrete Anweisungen zu Intensität, Dauer und Art des Trainings. Anhand eines kleinen Zettels, den sich die Profis an ihr Rad heften, erhalten sie Hinweise zu Wattzahlen. Am Ende des Tages werden die Trainingsdaten ausgewertet und mit den Athleten besprochen.
Doch bleibt Patrik, Michael Rogers, Gerald Ciolek und Co. auch Zeit zur Regeneration. In Form eines Aufenthalts in der Sauna, in Gesprächen mit den neuen und alten Teamkollegen oder einem Kaffee an der Poolbar - bei Sonnenschein und 18 Grad.